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Mit einem einfach Stopp-Werbe-Kleber lässt sich der eigene Briefkasten schon länger nicht mehr vor ungewünschter Post freihalten. Die Marketing- und Fundraising-Abteilungen versenden vermehrt nur noch adressierte Briefe und verzichten auf Wurfsendungen. Damit sie dies möglichst nur einmal tun, sende ich Ihnen Ihre Werbung unfrankiert und mit folgendem Aufkleber versehen zurück.
und_zurueck.doc (Microsoft Word 97/2000/XP) Diese können auf handelsübliche Etiketten (70 x 29.7 mm, A4, ohne Rand; z. B. JAC C 7029 oder Zweckform 3489) gedruckt werden. Leider sind mittlerweile die Postspamer dazu übergegangen, die Absender wegzulassen oder zu verschleiern. In den letzten Monaten lagen bei mir einige Spendenaufforderungen (teilweise sogar auch von eher progressiven Organisationen) im Briefkasten. Darüber habe ich mich ziemlich geärgert. Ich spende jährlich m. E. grosszügig an unterschiedliche Organisationen und Personen - die ich mir aber jeweils selber aussuche. Damit nicht noch andere Personen die Coouverts öffnen anstatt zurückzusenden, veröffentliche ich hier die Signalemente der Sendungen:
Und dann gibt's da noch eine Kategorie unverfrohrener, die von einer Dienstleistung der Post profitieren und "an alle BewohnerInnen der Dorfstrasse 15" adressieren, und neuerdings gleich "an die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Aargau", wie die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft. Und auch das wurde natürlich gleich wieder getopt; durch die Aids-Hilfe Schweiz, welche komplett alle "Einwohnerinnen und Einwohner unseres Landes" beglückt. Bleibt mir vom Leib! Nochmals: Dies soll kein Aufruf zur Spendenverweigerung sein, aber mithelfen, Direktmarketing und den unsäglichen Adresshandel (auch unter fortschrittlichen, linken Organisationen) einzudämmen.
Wer weitere Signalemente beisteuern möchte, sende die mir doch bitte per E-Mail. |
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