20.04.2012/Kire

AudioVision Schweiz fordert Three Strikes Regelung

Erst kürzlich habe ich auf die wohl auch in der Schweiz härter werdende Auseinandersetzung bezüglich der "Internetpiraterie" hingewiesen. Gestern wurde auf NZZ Online ein Interview mit dem Präsidenten von AudioVision Schweiz veröffentlicht. Darin befürwortet er eine Three Strikes (and you are out) Regelung:

Frage (leicht umformuliert): Was halten Sie davon, dass Rechtsverstösse unter anderem mit Drosselungen der Surfgeschwindigkeit oder Kappung des Zugangs geahndet werden sollen – ohne Richterbeschluss?

Antwort: Dieser Gedanke gefällt mir.

Dies ist auch die Hauptforderung der AudioVision. Und im nächsten Atemzug werden auch gleich Internetsperren gefordert. Auch wenn es der Vereinigung nicht passt, es gibt (nach schweizerischem Urheberrecht) keine "illegalen Quellen".