kire.ch Blog
Weblog zu kire.ch

Hier im Blog werden Kurzartikel veröffentlicht und auf Neuigkeiten auf www.kire.ch hingewiesen. Es gibt sie auch als Archiv, nach Kategorien sortiert und als RSS Newsfeed .


24. Dezember 2009

Kaninchenzüchterverein “Zivilschutz”

Gemäss Bundesgesetz darf der Zivilschutz Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft leisten. Bei der ZSO  Mittleres Reusstal sind für das nächste Jahr für solche Einsätze mindestens 1150 von komplett 1550 Manntagen vorgesehen. Das sind sagenhafte 75 Prozent. Darunter der Brüller:

“Erstellung Kaninchengehege beim Regionalen Altersheim Bremgarten (28 Tage)”

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23. Dezember 2009

Gründung der Swiss Privacy Foundation

Ich freue mich, zur offiziellen Gründung und ersten Vereinsversammlung der Swiss Privacy Foundation einladen zu dürfen. Diese wird am Samstag 23. Januar 2010 ab 14.00 Uhr im KulturZentrum Bremgarten KuZeB in der Läsothek stattfinden.

Die vorläufige Agenda sieht folgende Themen vor:

  1. Kurze Vorstellung der Idee
  2. Vereins-Formalitäten
  3. a) Festsetzung der Statuten
    b) Wahl des Vorstandes sowie der RechnungsrevisorInnen
    c) Festsetzung des Mitgliederbeitrages

  4. Erste Tätigkeitsschwerpunkte & Arbeitsaufteilung
  5. a) Verschlüsselte Vereinskommunikation
    b) Kurse, Workshops & Veranstaltungen
    c) Dienste im Bereich sichere, vertrauliche und anonyme Kommunikation
    d) Öffentlichkeitsarbeit

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15. Dezember 2009

Folien zum Workshop “eMailen – jetzt aber richtig”

Die Präsentation von gestern zum Thema “eMailen – jetzt aber richtig” ist online.

Achtung, im Dezember findet kein Computerlabor-Stammtisch statt.

Wir treffen uns wieder am Mo. 11.1.2010 zum Workshop “Authentifizierung durch eToken”. Dominik wird demnächst noch mehr darüber schreiben.

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14. Dezember 2009

Swiss Privacyfoundation.ch

Die offizielle Vereinsgründung wird voraussichtlich am 23. (oder 30.) Januar 2010 im KuZeB stattfinden. Die Website ist aber schon mal online. Weitere Inhalte werden nach und nach dazukommen. Meine Text-Beiträge zum Thema Datenschutz werden also zukünftig vermehrt dort zu lesen sein.

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12. Dezember 2009

Cablecom-Ausfälle

Eigentlich war ich lange Zeit ein ziemlich zufriedener Cablecom-Kunde. Ausfälle gab es praktisch nie – oder waren nur von kurzer Dauer. Die Geschwindigkeit entsprach der versprochenen. Die Gebühren waren ok. Und die IP-Adresse wechselte alle paar Jahre… ;-)

Natürlich war es/ist es unverständlich, wieso nach wie vor für Privatkunden keine fixen IP-Adressen – und auch kein IPv6 – angeboten werden. Aber damit kann mensch sich aktuell noch arrangieren.

In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle aber beträchtlich. Im Sommer hatte ich tagelang zuerst gar kein, dann Internet-Anschluss im Schneckentempo. Obwohl Abhilfe innert 48 Stunden versprochen war, hat es eine Woche und vier Telefonate benötigt, bis sich ein Techniker bei mir gemeldet hat.

Am Samstag vor drei Wochen konnte über den Cablecom-SMTP-Server plötzlich keine Mails mehr an nicht Cablecom-Kunden versendet werden.

Und nun ging von gestern ca. 22.00 Uhr bis heute knapp 12.00 Uhr gar nichts mehr. D. h. ein Link schien noch vorhanden. Aber eine IP-Adresse konnte nicht (mehr) bezogen werden. Da es heute ab 10.00 Uhr unmöglich war, die Hotline zu erreichen, kann davon ausgegangen werden, dass der Ausfall grösser Natur war.

Wenn man sich anderweitig um einen Internet-Zugang bemüht, kann natürlich auch online eine Support-Anfrage gestellt werden. Da wird einem dann zum Schluss auch ein Antwort innert einer Woche zu Bürozeiten versprochen. Es geht doch nichts über einen prompten Kundendienst.

Update:

Dieses mal wurde tatsächlich umgehend reagiert. Und um 15.35 Uhr ist dann auch eine Antwort eingetrudelt:

“In der Nacht vom 11. auf den 12.12.2009 kam es wegen eines Ausfalles einer zentralen Komponente im Netz von Cablecom zu einer Störung auf einigen unserer DHCP-Server. [...]

Da unser Callcenter in den Vormittagsstunden von Anrufen überhäuft wurde, bestand zudem die Möglichkeit, dass Sie unseren technischen Support nur schlecht oder gar nicht erreichen konnten.

Der Fehler wurde bis 12h15 für alle betroffenen Anschlüsse behoben.”

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10. Dezember 2009

Zoff in der Vergleichsverhandlung – Bund gibt sich bezüglich Software-Einkäufe uneinsichtig

Im Frühjahr war bekannt geworden, dass die Bundesverwaltung einen Folgeauftrag im Wert von 42 Mio. Franken an Microsoft ohne öffentliche Ausschreibung vergeben hatte. Auf Klage von 18 Anbieterinnen von Opensource-Software hat das Bundesverwaltungsgericht in einer superprovisorischen Verfügung die Beschaffung gestoppt und den Parteien die Möglichkeit zu einer aussergerichtlichen Einigung gegeben.

Diese sind nun ergebnislos abgebrochen worden. Der Bund scheint dabei nicht eben gewillt, die Vergabepraxis zu ändern, wie Matthias im Blog zur Parlamentarischen Gruppe “Digitale Nachhaltigkeit” und das Eidgenössische Finanzdepartement in einem Communique schreiben. Nun geht die Sache zurück ans Verwaltungsgericht.

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9. Dezember 2009

Zeitungsartikel zur Gründung der Swiss Privacy Foundation

Der Bremgarter Bezirksanzeiger hat in seiner aktuellen Ausgabe über die Gründung der Swiss Privacy Foundation und den Vortrag vom 28.11.2009 berichtet.

Übrigens: an der Benefiz-Party sind CHF 1′900.- zusammengekommen! Nochmals vielen Dank an alle HelferInnen und SpenderInnen.

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6. Dezember 2009

Computerlabor: Programm 2010

Ich freue ich mich, das vorläufige Programm vom Computerlabor@KuZeB für das erste Halbjahr 2010 ankündigen zu dürfen. Da hat es einige Leckerbissen dabei. Und wiederum dürfen wir neue und wiedereinsteigende ;-) Referenten begrüssen.

Mo. 11.01.2010: Authentifizierung durch eToken
Mo. 08.02.2010: E-Mail verschlüsseln mit GnuPG
Mo. 08.03.2010: Penetration Testing für EinsteigerInnen
Mo. 12.04.2010: LaTeX Grundlagen
Mo. 10.05.2010: Präsentieren mit LaTeX
Mo. 14.06.2010: Betriebssystem- und Programm-Udates

Alternierend findet auch der Stammtisch weiterhin statt. Und zwar jeweils am Mittwoch 27.1., 24.2., 24.3., 28.4., 26.5. und 23.6.2010.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Linux & Opensource

Computerlabor: E-Mail – das unbekannte Tier

Bereits geht es weiter im Computerlabor-Programm. Und zwar am

Mo. 14.12.2009 mit “eMailen – jetzt aber richtig”

Täglich prasseln Mails auf uns ein. Wir hantieren mit unterschiedlichen Adressen und Accounts. Beantworten, sortieren, archivieren, löschen – in einem spezialisierten E-Mail-Client, per Webfrontend oder gar per Handy/PDA. Aber so wirklich komfortabel ist es noch nicht.

Der Workshop wird einen theoretischeren und einen praktischen Teil beinhalten. Zuerst werfen wir einen Blick auf die grundlegende Technik. Woraus besteht ein Mail? Wie wird es der Partner-Mailbox zugestellt oder weitergeleitet? Und wie dort abgefragt? Anschliessend beleuchten wir noch die verschiedenen Arten von Clients.

Im praktischeren Teil diskutieren wir dann über unsere persönlichen Ansätze der Mail-Verwaltung. Und wo/wie wir die Chose allenfalls komfortabler gestalten können.

Und die entscheidende Abschlu‎ssfrage darf natürlich nicht fehlen: TOFU or not TOFU? ;-)

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Linux & Opensource

3. Dezember 2009

Wo das Denken (v)erlernt wird

Studierende wissen genau, dass sie einem grossen Zeitaufwand und konsequenter Disziplin zugestimmt haben und damit verbundene Freizeitabstriche und andere Entbehrungen hinnehmen müssen. Die Materie aber bereitet uns Spass, deswegen studiere auch ich immer noch Medizin.

Trotzdem nenne ich mich selber selten Medizin-Studentin. Besonders in Bolognadebatten ist es ein Gräuel: Da scheinen politische VertreterInnen eine Medizinstudierende vor allem mit dem Mehraufwand zu assoziieren, der ohne weiteres zu akzeptieren sei, weil Medizin-Menschen eben viel auswendig lernen müssen, um eine solide Basis zu erhalten. Zudem seien sie nach dem Studium gut auf einen Beruf zugeschnitten. Das muss ich unbedingt damit ergänzen, dass auch die gelernten Tatsachen bzw. Strukturen nur in einem überdachten Ganzen Sinn machen und dass das Wissen nur dann Früchte trägt. Deswegen wäre mir lieber, sie dächten bei unsereinen zum Beispiel eher an den Umgang, den eine Ärztin-Patientinnen-Beziehung angenehm macht.

In nicht primär politischen Diskussionen äussern sich meine GesprächspartnerInnen dazu oft: Es sei ihnen wichtig, von ihrer Ärztin ernstgenommen, also als Person anerkannt zu werden – und nicht unbedeutende Trägerin einer zu behandelnden Krankheit zu sein. Diese Fähigkeit springt mir nicht aus den Büchern entgegen, sondern wächst mit der persönlichen Reife durch Erfahrungen, Austausch und Reflexion und verleiht der zugeschnittenen Medizinstudentin erst die richtige Form.

Als dürfte man den eigenen Sinnen nicht mehr trauen 02.Dezember 2009: KOH-B-10: Als dürfte man den eigenen Sinnen nicht mehr trauen

Diesen Aspekt hat Herr Fischer gestern grosszügig übersehen. Ich finde keine treffenden Worte, um das Gefühl zu beschreiben, das mir den Magen zusammengezogen hat, als der Rektor sich anmasste, jemandem, der seiner Berufung durch das Medizinstudium folgt und sich dazu äusserte, zu unterstellen, dass dieser wohl das falsche studiere! Als wollte er sagen: Wagt es nicht kritisch über Eure Ausbildung nachzudenken und schon gar nicht Euch dazu zu äussern…

Das wollte ich mir nicht antun lassen. Deshalb vielen Dank, demjenigen, der als erster “eines schon immer verschult-gewesenen Studiengangs” einmal mehr darauf hingewiesen hat, dass keine Zeit zum Weiterdenken vorgesehen ist und damit gezeigt hat, dass es trotzdem möglich ist! Dieser Aussage wegen applaudieren wir, liebe Frau Aeppli, nicht wegen der benutzten Worte. Wir wollen noch frei denken, solange wir können.

Verfasst von ..hippie und abgelegt unter: Mein Leben und Bologna
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