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Weblog zu kire.ch

Hier im Blog werden Kurzartikel veröffentlicht und auf Neuigkeiten auf www.kire.ch hingewiesen. Es gibt sie auch als Archiv, nach Kategorien sortiert und als RSS Newsfeed .


29. November 2009

Vortragsfolien “Staatliches Überwachen – ein juristischer Überblick”

An der Tor-Benefiz-Party von gestern waren 150 bis 200 Personen, am Vortrag etwas über 30. Band und DJs habe tüchtig bis in die Morgenstunden eingeheizt. Super Sache! Hier erstmal die Folien zum Vortrag Staatliches Überwachen – ein juristischer Überblick. Weitere Infos folgen.

Auch die Swiss Privacy Foundation kommt in Fahrt. Wer auf dem Laufenden gehalten und für die erste Vereinsversammlung im Januar eingeladen werden möchte, darf sich gerne bei mir melden.

Vielen herzlichen Dank, an alle die mitgeholfen haben!
(Dann gehe ich jetzt mal aufräumen… ;-)

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26. November 2009

Demo – Gegen DNA-Fichierung und Überwachungsstaat

Samstag 5. Dezember 2009 – 14:00 Uhr – Heiliggeistkirche Bern

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

Nationalrat möchte Passgesetz überarbeiten

Obwohl die Staatspolitische Kommission des Ständerates die parlamentarische Initiative seiner Schwester-Kommission abgelehnt hat, hält diese daran fest, damit es auch zukünftig möglich sein soll, IDs ohne biometrische Daten zu beziehen und auf Wunsch auf die zentrale Speicherung der Fingerabdrücke beim biometrischen Pass zu verzichten. Der Nationalrat hat ihr nun Schützenhilfe gegeben, wie auch 20 Minuten berichtet. Nun liegt der Ball beim Ständerat.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

22. November 2009

Uni für Asylsuchende

Freitagnachmittag, im gummibärenbunten Hörsaal KOH B-10 der besetzten Uni Zürich

Gut siebzig Personen werden mit Applaus im Foyer West der Universität Zürich empfangen – Asylsuchende aus den verschiedensten Ländern. Neugierig gehen sie die Treppe hinunter und besetzen die Bänke des bunten Hörsaals. Gleich zu Beginn ist alles in Bewegung: einige Silben werden auf grünen Zetteln verteilt und die betreffenden Personen gehen nach vorne. JU-ZIN-SCHICH-RA-ME-DUNG-DI-TEG-END-JU-DUNG-BIL. Schon werden die übrigen Lernenden aufgefordert, aus den aufgestellten Personen Wörter zu bilden, z.B. “Medizin” Was ist Medizin? “Medikamente, Arzt, krank, Ärztin, Forschung” wird sofort geantwortet und so wird ein Begriff nach dem anderen gebildet und kurz erörtert.

Nachdem alle Personen mit den Silben in der richtigen Reihenfolge stehen, setzen sie sich wieder.

Gespannt wartet der Saal wie es weiter geht – Stille. Die grosszügige Umgebung wird in jeder Hinsicht genutzt: Jeder soll den Kontakt mit den Studierenden suchen. Blätter werden ausgeteilt und miteinander wird besprochen wie ein Interview geführt wird: Ein Interview unter Kollegen, um Kontakte zu knüpfen – nicht so eines wie in Bern auf dem Bundesamt für Migration. Mit diesem Auftrag schwärmen die Personen aus, verteilen sich an der Uni, um in zehn Minuten wieder zurück zu sein.

Verschiedene Erfahrungen werden mit den Studierenden gemacht: Viele antworteten, sie hätten keine Zeit oder seien gerade am Gehen, andere hätten bereitwillig Auskunft gegeben: Wie sie heissen, was sie studieren, weshalb sie die Uni besetzen.

Zum Abschluss bedanken sich die Moderatoren für die eindrückliche Disziplin und Aufmerksamkeit. Ein schönes Bild, diese motivierten Gesichter einmal zwischen universitären Bänken zu sehen.

Den Sans-Papier eine Stimme geben

Anschliessend an die Besetzung der Predigerkirche im Winter 2008 kam von den Sans-Papier der Wunsch auf, Deutschkurse besuchen zu können. Improvisiert begannen darauf zwei Personen in einem besetzten Haus an der Manessestrasse Deutsch zu unterrichten. Mehrere Lokalitätenwechsel fanden statt und immer mehr Teilnehmende schlossen sich an. Dem entsprechend wurde auch das Moderatorenteam ergänzt, ein grössere Raum wurde benötigt, administrative Aufgaben fielen an, und schliesslich wurde im Sommer 2009 der Verein “Bildung für alle” gegründet. Nach der neuen Weisung, dass Leuten mit einem N-Ausweis (Asylsuchende mit einem noch laufenden Verfahren) keine Deutschkurse mehr bezahlt werden, schnellte die Anzahl der Kursteilnehmenden auf etwa hundert Leute hoch. Die Teilnahme des Kurses ist gratis, es wird aber eine Teilnahme auch am Vereinsleben erwartet.

Zur Zeit werden die Kurse an der Autonomen Schule Zürich (ASZ) durchgeführt, mit der eine sehr enge Zusammenarbeit besteht, wie auch mit dem Bleiberecht Kollektiv. Da die Personen im Asylwesen bereits integriert sind, ist das Ziel des Vereins diesen Personen nun endlich eine Stimme zu geben.

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21. November 2009

Commodore CBM 3032

Das war schon längst mal fällig. Nun hat mein erster Computer auch (s)ein virtuelles Plätzchen gefunden. ;-)

Baujahr: ca. 1980
Prozessor: MOS 6502 mit 1 MHz
Speicher: 32 KB RAM & Doppeldiskettenlaufwerk
Betriebssystem: BASIC 2.0

Als Kind/Jugendlicher habe ich Stunden und Tage damit verbracht, Programme zu Schreiben und das Innenleben zu studieren. Praktischerweise wurden zu dieser Zeit noch ausführliche Dokumentationen mitgeliefert. Und via BASIC konnte direkt Maschinencode geladen und ausgeführt werden. Ziemlich bald musste er dann aber dem ersten IBM-kompatiblen, einem Olivetti M240, weichen.

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19. November 2009

Zeichen setzen andersrum!

www.gsoa.ch

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17. November 2009

Fehlerbehebung in Closedsource-Software

In der Regel wird es nicht so deutlich gesagt, aber dieses Zitat von einem Support-Team-Leiter einer internationalen Softwareunternehmung bringt es (etwas holprig) auf den Punkt, wie mit Fehlern in den eigenen Produkten umgegangen wird:

“If we will have an update, we will let you know ASAP but you should be aware of the fact that prioritize of bugs is not done by support but only via the commercial point.”

Und wie sagt ein Arbeitskollege so schön:

“Selber schuld, wenn der Kunde alle angepriesenen Funktionen verwendet. Er könnte ja auch nur die funktionierenden 50 Prozent benutzen.

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10. November 2009

Computerlabor: Folien & Ausblick

Die Folien zum Workshop Anonym surfen mit Tor von gestern sind online.

Weiter geht’s im Computerlabor mit:

Mi. 25.11.2009: Computerabor-Stammtisch
Mo. 14.12.2009: eMailen – jetzt aber richtig

Dazwischen steigt am 28.11.2009 die grosse, zweite Tor-Benefiz-Party ;-)

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