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Hier im Blog werden Kurzartikel veröffentlicht und auf Neuigkeiten auf www.kire.ch hingewiesen. Es gibt sie auch als Archiv, nach Kategorien sortiert und als RSS Newsfeed .


30. Oktober 2008

Computerlabor: Ubuntu-Linux-Einführung – das Programm

In knapp zwei Wochen startet, wie bereits angekündigt, die Zweitaufführung der Ubuntu-Linux-Einführung im Rahmen des Computerlabors. Das Ziel ist es, an zwei, resp. drei Abenden, das System soweit kennenzulernen, dass damit unabhängig von einer “helfenden Hand im Hintergrund” gearbeitet werden kann. Hier nochmals die genauen Daten:

Mo. 10.11.2008: Einführung ins System Teil I
Mo. 24.11.2008: Installation (optional; jedoch Anmeldung von Vorteil)
Mo. 08.12.2008: Einführung ins System Teil II

Jeweils pünktlich ab 20.00 Uhr in der neuen Läsothek im KulturZentrum Bremgarten.

Im ersten Teil werden wir uns eher theoretisch, im zweiten mehr praktisch mit dem Betriebssystem und den wichtigsten Programmen auseinandersetzen:

  • Was ist Linux, Ubuntu & freie Software überhaupt?
  • Vorteile gegenüber Windows/MacOS – und was kann es nicht?
  • Installation und Auswahl der Hardware (PC, Drucker, Scanner, …)
  • Das Betriebssystem
  • Der grafische Desktop
  • Die Kommandozeile
  • Software installieren & aktualisieren
  • Anwendungsprogramme: Webbrowser, E-Mail-Client, Chat, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Grafik- & Bildbearbeitung, Musik- & Videoplayer, CDs brennen & mp3s auslesen
  • Datei-Austausch mit Windows/MacOS-Programmen
  • Wo kriege ich Hilfe?
  • Und wieso brauche ich nun keine Personal Firewall und kein Antivirus-Programm mehr? ;-)

Am mittleren Datum helfen wir bei der Installation (oder auch beim Upgrade) auf Deinen Notebook/PC. Dabei ist es auch möglich, Ubuntu parallel neben Windows/MacOS zu installieren.

Wer möchte, bringt seinen/ihren eigenen Computer (und ein Netzwerk-/Stromkabel) mit, guckt dem/r NachbarIn über die Schulter oder verwendet auf Anfrage ein Gerät aus dem KuZeB-Fundus.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Linux & Opensource

23. Oktober 2008

Open Book: Sicherheit im Internet

Der O’Reilly-Verlag hat letzthin ein weiteres Open Book zum kostenlosen Download ins Web gestellt. Sicherheit im Internet behandelt auf 366 Seiten, mit vielen anschaulichen Beispielen, was es zu beachten gilt. An manchen Ecken wirkt es leider etwas veraltet (die aktuelle, veröffentlichte 3. Auflage ist von 2007). Dafür aber auch sehr lesenswert ist das Kapitel 2, wo der Autor auf die grundsätzliche Funktionsweise des Internets eingeht.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

19. Oktober 2008

Persönlichkeitsprofile & inhaltsabhängige Werbung

Das Internet-TV Zattoo finde ich hin- und wieder ganz praktisch – auch wenn ich mir meist nur noch Sendungen angucke, welche als Podcast zu kriegen sind. Zum Pionier hat’s heute einen interessanten Artikel in der NZZ. Besonders aufgefallen ist folgendes:

“So weiss Zattoo etwa, welche Sendungen die Kunden von Anfang bis zu Ende schauen oder welche Serie sie nie verpassen. Zattoo schliesst daraus auf ihre Hobbys und Interessen und kann ihnen massgeschneiderte Werbung schicken. «Hier lässt sich noch viel machen», davon ist Knecht überzeugt.”

Ist ja alles nur halb so schlimm, werden viele denken. Was aber, wenn die Firma übernommen wird, bei knapper Kasse seine “Aktiven” verkauft oder einfach gehackt wird? Wie heisst es doch so schön im Englischen: There’s no such thing as a free lunch.

Wenn auf der anderen Seite die inhaltsabhängige Werbung so stümperhaft umgesetzt wird, wie bei punkt.ch/adition.com, wo für den Sieger des Negativpreises Big Brother Award 2008 gleich Werbung geschaltet wird, bleibt auch Hoffnung:

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Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

17. Oktober 2008

Ohrwurm- & Bandentdeckung des Jahres…

…mindestens für mich ;-)

Evergreen Terrace “Chaney Can’t Quite Riff Like Helmets’ Page Hamilton”

Gestern im Kofmehl an der Hell on Earth Tour mit Walls of Jericho und anderen.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Krimskrams

13. Oktober 2008

Website zum UbuntuStudio-Workshop

Ami hat klammheimlich sein Wissen zu UbuntuStudio in HTML/CSS gepackt. Jetzt braucht Ami’s Music Index bloss noch etwas Webspace im öffentlichen Netz…

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Linux & Opensource

9. Oktober 2008

Tor-Server wieder online

gpfTOR4 ist ein von Spendengeldern aus einer Benefiz-Party bezahlter, von mir administrierter und unter dem juristischen Dach der German Privacy Foundation stehender TOR-Exit-Server. Tor ermöglicht eine anonyme Kommunikation im Internet und stellt, z. B. durch die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung und Zensurmassnahmen, ausgehöhlte Grundrechte, wie das Recht auf Privatsphäre, die Meinungsfreiheit oder auch die Pressefreiheit wieder her. Diese sind beispielshaft ebenso uneingeschränkt wichtig für Cyberdissidenten, welche in China im Gefängnis sitzen, für Personen, welche in der Schweiz um ihren Job bangen müssen, wenn sie sich kritisch zum Arbeitgeber oder im Widerspruch zur gängigen Meinung im Internet äussern – aber auch ganz grundsätzlich für alle beim Surfen und Mailen (und natürlich auch darüber hinaus…).

gpfTOR4 wurde im August vom Provider OVH unter fadenscheinigen Gründen vom Netz getrennt. Schlussendlich musste dafür eine Urheberrechtsverletzung herhalten – was natürlich von einem Tor-Server nicht endgültig unterbunden werden kann, aber auch nicht von ihm begangen wird. Die grosse Frechheit aber war, dass OVH die im voraus bezahlte Miete nicht zurückerstatten wollte. Nach einem freundlichen Brief von einem Anwalt dann aber doch wenigstens dazu einlenkte.

Nach etwas hin und her wurde für gpfTOR4 nun ein neues Plätzchen gefunden. Bei keyweb.de ist’s leider etwas teurer – dafür der monatliche Traffic begrenzt… ;-) Im Ernst: Da ein Tor-Server massiv Datenverkehr generiert und ein Exit-Node dazu der letzte erkennbare Knoten für allenfalls von Schlaumeiern betriebener Schabernack, wie Port-Scans etc., darstellt, sind sie natürlich nicht gerade die Lieblinge der Provider – auch wenn sie (meist ;-) ) einer guten Sache dienen. In einer vorrangigen Absprache haben wir uns mit keyweb.de auf eine für beide Seiten angenehme Art geeinigt. Das lässt nun auch hoffen, dass der Server etwas länger bestand hält. Wegen der Traffic-Begrenzung ist er nicht immer online (Update: 13.2.09: Trotz der Beschränkung ist er mittlerweile permanent und mit neuem Fingerprint im Netz) anonymisiert jedoch rund 125 GB Daten pro Tag.

Noch als Fussnote für interessierte Tor-Administratoren: Hetzner.de verfolgt nicht nur eine Nulltoleranzstrategie gegenüber Port-Scans (und damit auch gegenüber Exit-Nodes), sie halten auch die im Kleingedruckten zugesagte Mindestbandbreite nicht oder nur zähneknirschend ein und versuchen den Traffic für fast 1′000 Euro pro Monat zu verrechnen.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

5. Oktober 2008

eTools.ch – die Schweizer Meta-Suchmaschine

Keine Ahnung, wieso die mir bis jetzt verborgen geblieben ist. Auf jeden Fall habe ich sie auf Anhieb ins Herz geschlossen: Die Meta-Suchmaschine eTools.ch. Sie pflegt keinen eigenen Index, sondern greift gleichzeitig auf Google, Live, Yahoo, Bluewin etc. zurück. Und dies im Unterschied zu einigen anderen Meta-Suchmaschinen blitzschnell – und auch auf die Schweiz und/oder die Sprache Deutsch beschränkt. Und last but not least erhebt und verwertet sie im Unterschied zum Datenkraken Google keine personenbezogenen Daten und löscht – gemäss eigenem Bekunden – IP-Adressen (”Absender/Empfänger-Adressen” im Internet) nach 48 Stunden.

Wer die Suche gleich direkt aus Firefox nutzen möchte, kann die Datei etools.xml (OpenSearch Description) in das Verzeichnis searchplugins kopieren: Unter Linux im Homeverzeichnis, also nach ~/.mozilla/firefox/*.default/searchplugins/, unter Windows nach C:\Programme\Mozilla Firefox\searchplugins\ (oder so). Und Firefox neu starten.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

Mit nachgemachtem biometrischem Pass Scanner übertölpelt

Gerade rechtzeitig zum wohl (z.B. gemäss NZZ) zustande gekommenen Referendum gegen biometrische Schweizer Pässe und Identitätskarten:

Weitere Kurz-Infos dazu gibt’s auf heise.de oder gleich das Ganze mit “alles und scharf” bei The Hacker’s Choice.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit
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