kire.ch Blog
Weblog zu kire.ch

Hier im Blog werden Kurzartikel veröffentlicht und auf Neuigkeiten auf www.kire.ch hingewiesen. Es gibt sie auch als Archiv, nach Kategorien sortiert und als RSS Newsfeed .


31. August 2008

Neue Subsite: Deadend Rollenspielprojekt

Die Grundsteine für die Charakter sind gelegt, der grösste Teil der Liquid-LodlanD-Adaption ist geschrieben, das erste Abenteuer gefunden – höchste Zeit also, die passende Subsite für die Rollenspiel-Welten-Kampagne Deadend, mit eigenem Blog für die Abenteuer etc., zu veröffentlichen.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Updates

29. August 2008

Computerlabor: Neuauflage der Ubuntu Linux Einführung

Vor zwei Jahren wurde das Computerlabor im KuZeB mit einem Linux-Workshop für EinsteigerInnen aus der Taufe gehoben. Für alle, welche den Anfang verpasst haben oder sich nochmals gerne mit den Grundlagen beschäftigen möchten, findet im November/Dezember der überarbeitete Workshop nochmals statt:

Mo. 10.11.2008: Einführung ins System Teil I
Mo. 24.11.2008: Installation (Anmeldung von Vorteil)
Mo. 08.12.2008: Einführung ins System Teil II

Also, die Daten dick in die Agenda eintragen, weitersagen, und schon mal die Notebook-Tasche bereitlegen!

Und nicht vergessen – vorher steht noch dies auf dem Menüplan:

Mo. 08.09.2008: Computerlabor: Webseiten programmieren mit Ruby on Rails
Mo. 13.10.2008: Ubuntu-Workshop: Ubuntu Studio

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Linux & Opensource

12. August 2008

Rückblick zum Vortrag “Schweizer Staatssicherheitsgesetz in Richtung BWIS II”

Eigentlich wäre geplant gewesen, den Vortrag in einer Textversion nochmals aufzubereiten. Auf jeden Fall sind hier aber – bereits mit gehöriger Verspätung – die verwendeten Folien der Präsentation veröffentlicht. Interessant ist sicher auch kurz festzuhalten, was mensch tun könnte.

Da das Staatsschutzgesetz in der einen oder anderen Version ausgebaut werden wird, ist es bestimmt wichtig, ganz grundsätzlich über Grundrechte zu diskutieren. Es scheint wenig wirksam, einzelne Punkte einer Verschärfung während eines Abstimmungskampfes zu thematisieren, wenn die Bedeutung der Grundrechte nicht entsprechend hoch gehalten werden.

Zusätzlich könnte mensch z. B. ganz konkret auf JournalistInnen zugehen: Via InformantInnen und/oder Tarnidentitäten wäre es relativ einfach, Redaktionen auszuforschen. Tatsächlich gibt es im aktuellen Entwurf auch eine Einschränkung bezüglich der Überwachung von Personen, welche an ein Berufsgeheimnis gebunden sind, aber nur bezüglich der erweiterten Auskunftspflicht von Behörden etc. und bei den besonderen Mittel der Informationsbeschaffung, nicht jedoch beim Einsatz von V-Leuten und verdeckten Ermittlern. Dazu hier auch eine Passage aus der Stellungnahme zur Vernehmlassung BWIS-II von grundrechte.ch und den Demokratischen Juristinnen und Juristen Schweiz:

“Der Entwurf verzichtet hier generell auf Vorkehrungen zum Schutz von BerufsgeheimnisträgerInnen. Nach dem bisherigen Text wäre es problemlos möglich, z. B. Sekretariatspersonal von Anwaltskanzleien als Spitzel anzuwerben, wie das beispielsweise der deutsche Verfassungsschutz diverse Male getan hat (im Fall des heutigen grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Stroebele oder auch bei den Verteidigern im „Schmücker-Verfahren“). Ebenfalls möglich wäre die Ausforschung von Medienschaffenden durch V-Personen, womit der vom Bundesgericht mehrfach bekräftigte Informantenschutz im Medienrecht ausgehebelt würde, und die nwerbung von Medienschaffenden als V-Personen. Beides hat der deutsche Bundesnachrichtendienst seit den 90er Jahren praktiziert. Diese Praxis ist derzeit einer der Gegenstände eines Parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages.”

Ein entsprechendes, kurzes Dossier (zu den Vorfällen) wäre sicher praktisch… Weiss da jemensch mehr?

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

8. August 2008

Globalisierung an der Käsetheke

Auch als Lohas will mensch natürlich angemessen übers Ohr gehauen werden: Aus der Region für die Region z. B. mit Lenker Kräuterkäse oder Schönrieder Mutschli beim orangen M in Bremgarten AG. Das sind ja auch bloss etwas über 180 km und in 2,5 Stunden locker zu fahren.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Krimskrams

3. August 2008

Übereifrige Staatsschützer wieder am Werk

Seit 2004 ist die Anzahl der fichierten Personen im Staatschutzcomputer ISIS von 60′000 auf 110′000 Personen empor geschossen. Vorletzte Woche hat der Eidgenössische Datenschutzbeauftrage erstmals aufgrund des Öffentlichkeitsgesetzes von 2004 einen schmalen Blickwinkel in die Akten geöffnet. Gemäss WOZ-Artikel und der Pressekonferenz von grundrechte.ch scheint es u. a. auszureichen, dass ein Gemeinderat ein Demogesuch einricht oder ein Journalist in einem Artikel die Arbeit des Staatsschutzes analysiert, um die Aufmerksamkeit der Schlapphüte zu erregen. Zusätzlich verhärtet sich der Verdacht, dass die angeblich gelöschten Daten der Personenkontrolle im Kessel von Landquart dennoch Eingang in die Datenbank gefunden hätten. 2004 wurden über tausend Personen kontrolliert, welche gegen das WEF protestierten hatten.

Trotz Sauregurkenzeit wurde die Schlagzeile nur von wenigen Zeitungen kritisch aufgenommen. Erwähnenswert sind das St. Galler Tagblatt und interessanterweise einmal mehr der Sonntagsblick. Während sich der Tages Anzeiger gerade mal zu einem “es gibt keine neue Fichenaffäre” durchringt und dafür dem obersten Staatschützer gleich eine Plattform für seine Forderungen nach Erweiterungen der Kompetenzen im Rahmen von BWIS-II bietet. Bleibt zu hoffen, dass der Nationalrat dem Antrag seiner Kommission für Rechtsfragen folgt, und eine entsprechende Rückweisung an den Bundesrat veranlasst. Zudem ist das aktuell gültige Gesetz, wie auch das Beispiel der bespitzelten Basler GrossrätInnen zeigt, durch ein umfassendes Einsichtsrecht zu ergänzen.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit

Vorschau: Computerlabor vom 8.9.2008

In lockerer Anknüpfung an die drei Workshopteile zum Thema ”Webseiten erstellen mit HTML/CSS/PHP” wird uns Michi eine Einführung in die Programmierung von dynamischen Webseiten mit Ruby on Rails geben.

Ruby on Rails stellt wohl so etwas wie der aktuelle Shooting Star unter den Web-Entwicklungsumgebungen dar. Wir werden an diesem Abend einen Blick auf die wichtigsten Eigenschaften werfen: Angefangen von einem kleinen historischen Rückblick auf Ruby und Rails, über die Konzepte bis zum Aufbau der Präsentationsschicht. Dabei werden wir eine einfache und lauffähige Applikation entwickeln, die als Einstieg die wichtigsten Eigenschaften nutzt.

Je nach Zeit und Interesse können wir auch noch auf AJAX (Stichwort “Web 2.0″) und weitere Themen genauer eingehen. Vielleicht finden aber diese auch einfach in einem späteren Workshop platz – wir werden es sehen!

Das Thema ist betriebssystemunabhängig – und demnach auch für FensteranwenderInnen und BenutzerInnen von angebissenem Obst spannend. Dennoch wird auch Zeit für konkrete (Ubuntu-) Wünsche und Fragen übrig bleiben. Los geht’s um 20.00 Uhr in der KuZeB-Läsothek.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Linux & Opensource

Merci Kultopia!

Gelände

Konzert

Der Tag danach

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2. August 2008

Referendum gegen biometrische Schweizer Pässe und Identitätskarten

Auch wenn die Liste der UnterstützerInnen sich streckenweise wie ein Gruselkabinett liest, ist das Anliegen wichtig. Die Unterschriftenbögen können von der Homepage des Komitees direkt heruntergeladen werden. Bitte ausdrucken, ausfüllen und bis Ende Monat zurück senden.

Doch worum geht es überhaupt: Im Rahmen der Weiterentwicklung des Schengenbesitzstandes wurde vom Parlament entschieden, dass der Schweizer Pass und mittlerweile auch die Identitätskarte zukünftig (ohne Wahlmöglichkeit) biometrische Daten, in einem RFID-Funkchip gespeichert, enthalten. Das Foto und der Fingerabdruck (zukünftig werden wohl noch andere Merkmale hinzukommen) werden aber nicht nur auf dem Pass selber, sondern zusätzlich (und unnötigerweise) in einer zentralen Datenbank gespeichert. Der Zugriff auf den Chip ist zwar mehrstufig gesichert. Doch wird der Bund mit sehr vielen Staaten und Organisationen abkommen treffen, welche Zugriff erhalten. Dann ist es auch möglich, den Chip ohne Vorweisen des Passes z. B. in engen Durchgängen (Drehkreuze, Schleusen etc.) auszulesen und Bewegungsprofile zu erstellen. Zusätzlich wurden bereits die ersten Unsicherheiten im Verschlüsselungsverfahren dokumentiert. Interessant ist auch, dass mindestens in Deutschland, der Pass seine Gültigkeit behält, auch wenn der Chip defekt ist. Der CCC hat in seinen Untersuchungen zusätzlich auch festgestellt, dass die Qualität der biometrischen Abzüge (Fingerabdruck) bei jüngeren und älteren Personen ungenügend und die Erkennungssysteme ungeeignet sind. Und gleich schon mal eine Fingerabdruck-Attrappe von Wolfgang Schäuble veröffentlicht.

Verfasst von Kire und abgelegt unter: Datenschutz & Datensicherheit
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